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Die Geschichte Lippes

Die Altsteinzeit - (100.000 - 8.000 v.Chr.)

800 Jahre Lippe im Überblick

Herrschaft

 

 

 

1123

Edelherr Bernhard I. "de Lippe" wird in einer Urkunde erwähnt

1185

Gründung der Stadt Lippe-Lippstadt durch Bernhard II.

1190

Gründung der Stadt Lemgo

1192

Bernhard II. erhält die Erlaubnis zum Bau der Falkenburg, eine der wichtigsten lippischen Landesburgen. Im 13. Jahrhundert kommt es noch zur Gründung der Städte Horn, Blomberg und Detmold.

1323

Ausdehnung der Herrschaft durch Erwerb der Burg Varenholz und des Gogerichts Langenholzhausen

1323/58

Grafschaft Schwalenberg

1368

Simon III. erläßt nach erheblichen Gebietsverlusten das "Pactum unionis" (Staatsgrundgesetz)

1400/05

Grafschaft Sternberg

Grafschaft

 

 

 

1528

Simon V. nimmt den Grafentitel an. Er nennt sich "Graf und Edler Herr zur Lippe"

1538

Erste lippische Kirchenordnung im Zuge der Reformation

1747

Regierungsantritt von Graf Simon August. Er läßt in den folgenden 35 Jahren wesentliche Haushalte-, Sozial- und Rechtsordnungen, kauft die Saline Salzuflen und baut Meinberg zum Heilbad aus.

Fürstentum

 

 

 

1789

Lippe wird Fürstentum durch Verleihung des Fürstenbriefes

1802

Fürstin Pauline wird Regentin. Während ihrer 18-jährigen Regentschaft trifft sie insbesondere im Bereich der staatlichen Ordnung, der Wohlfahrt und der Wirtschaft weittragende Entscheidungen.

1836

Lippe erhält die erste schriftliche Verfassung

1841

Erlaß der Lippischen Landgemeindeordnung. Durch sie werden Amtsgemeinden und Dorfgemeinden geschaffen.

1879

Trennung der Justiz von der Staats- und Gemeindeverwaltung; Bildung von 5 staatlichen Verwaltungsbezirken unter Beibehaltung der Amtsgemeinden durch Verordnung vom 23.7.1879.

1918

Fürst Leopold IV. dankt ab

Freistaat - Land - Kreis Lippe

 

 

1920

Die Verfassung des Landes Lippe tritt in Kraft. Das Land Lippe wird in Art. 1 als "selbständiger Freistaat im Verbande des Deutschen Reiches" bezeichnet.

1928

Zusammenschluß der vorhandenen 12 Amtsgemeinden sowie des Amtes Lipperode-Cappel zu den Ämtern Detmold, Blomberg, Brake und Schötmar durch das Lippische Gemeindeverfassungsgesetz.

1932

Bildung der Kreise Detmold und Lemgo unter Einbeziehung der Städte durch Verordnung vom 14.10.1931; die vorhandenen 4 Ämter werden aufgelöst.

1947

Eingliederung des Landes Lippe in das Bundesland Nordrhein-Westfalen durch Verordnung Nr. 77 der britischen Militärregierung unter Berücksichtigung der lippischen Punktationen.

1949

Inkrafttreten der vom Landtag NW am 5.11.1948 verabschiedeten Gesetze über die Vereinigung des Landes Lippe mit dem Land Nordrhein-Westfalen und die Bildung des Landesverbandes Lippe. Die Gemeinden Lipperode und Cappel werden dem Kreis Lippstadt zugeordnet.

1969/70

Gemeindliche Neugliederung in den Kreisen Lemgo und Detmold. Aus ehemals 168 lippischen selbständigen Städten und Gemeinden werden 16 Städte und Gemeinden gebildet. Die Stadt Lügde und die Gemeinden Harzberg und Kempen-Feldrom werden dem Kreis Detmold und die lippische Exklave Grevenhagen dem Kreis Höxter zugeordnet.

1973

Bildung des Kreises Lippe aus den Kreisen Detmold und Lemgo. Detmold wird Sitz der Kreisverwaltung