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De Varusschlacht (Die Varusschlacht)
Volksweise, Text: Bolhöfer, Gesang: Werner Zahn

Die Varusschlacht zum Anhören
Druckversion
MusĂĽik van achtern teon Metsingen

Met de graoten frechen Sniuten,
simserimsimsimsimsim,
keumen mol vell Keerls van biuten,
simserimsimsimsimsim,
achter iut Italien an,
täterätätätä,
vörne ritt seon grauten Mann,
täterätätätä,
de Quintilius Varus,
wau, wau, wau, wau, wau, wau,
de Quintilius Varus,
snedderenteng, snedderenteng,
snedderentengterententeng.

Os seu niu ins Lippske keumen
kreugt se Hunger unnern Reumen;
drinne ging et duer den Dreck,
un seu krieen nicks os Speck
un seon bietken Water.

Do up eunmol achten HĂĽchten
feng dat greulich an teo lĂĽchten
Herm greip de Römer an,
schnappt sick glücks den gröttsten Mann,
steok en uppe Forken.

Varus kreig en graoten Srecken:
„Kinners,dat es teon Verrecken,
Titus, krig duin Swert herriut,
steck’t mui achter duer de Hiut,
midden in de Panzen.“

Os dat Slohn niu was teoenne,
reif sick Hermken suine Henne,
„Jungens,“ reup he „kümmt mol ran!“
Un dann keomen Mann fĂĽr Mann
fingen an teo siupen.

Beuer gaft et un Schwuineschinken,
aok de Wuiwer moĂźten drinken,
un Thusnelda un ehr Mann
siupen sick seon lĂĽttken an,
dat et man seo dampe.

Keuser Justus satt buin Eeten,
heu woll just ’en Pfauen freten,
os de Noricht niu kam an,
dat suin Heer met Mius un Mann
was aim Kaolpodde bliewen.

Un teo Ehrn van dössen Saken
leuten wui us en Denkmol maken,
dat dat scheune Lippske Land,
word in oller Welt bekannt,
un seo es’t aok kumen.

 

 Mit ’nem groĂźen, frechen Mundwerk,
simserimsimsimsimsim,
kamen mal viele Männer von außerhalb,
simserimsimsimsimsim,
hinten aus Italien an,
täterätätätä,
vorne ritt so ein groĂźer Mann,
täterätätätä,
der Quintilius Varus,
wau, wau, wau, wau, wau, wau,
der Quintilius Varus,
snedderenteng, snedderenteng,
snedderentengterententeng

Als sie nun ins Lippische kamen,
bekamen sie Hunger unterm GĂĽrtel,
drinnen ging es durch den Dreck
und sie bekamen nichts als Speck
und so ein bisschen Wasser.

Da auf einmal hinter den BĂĽschen
Fing es schrecklich an zu blitzen,
Hermann greift die Römer an,
schnappt sich gleich den größten Mann,
steckt ihn auf die Forke.

Varus bekommt ’nen großen Schrecken,
„Kinder, das ist zum Verrecken,
Titus , hol dein Schwert heraus,
stich es mir von hinten durch die Haut,
mitten in den Magen.“

Als die Schlacht nun war zuende,
reibt sich Hermann seine Hände,
„Jungen,“ rief er „kommt mal ran!“
Und dann kamen Mann fĂĽr Mann,
fingen an zu Saufen.

Bier gab es und Schweineschinken,
auch die Weiber mussten trinken,
und Thusnelda und ihr Mann
tranken sich so’n kleinen an,
dass es nur so dampfte.

Kaiser Justus saĂź beim Essen,
wollte gerade einen Pfauen verspeisen,
als die Nachricht kam heran,
dass sein Heer mit Maus und Mann
war am Kohlpott geblieben.

Und  zu Ehren dieser Sachen
lieĂźen wir uns ein Denkmal machen,
dass das schöne Lippische Land
wird in aller Welt bekannt,
und so ist es auch gekommen.