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Aufgaben: 1..Bedecke das Loch im Boden eines Blumentopfes mit einer
Scherbe fülle ihn mit Gartenerde und gieße Wasser darauf!
2. Fülle einen Blumentopf gleicher Größe mit Sand und wiederhole den Versuch!
3. Prüfe die Feuchtigkeit von Erde und Sand nach einem Tage, nach
mehreren Tagenl
4. Verrühre Wasser mit Erde und gieße es in einen mit Sand gefüllten Blumentopf! Fange das durchsickernde Wasser in einer Schale auf !
In der alten Volksburg auf dem Tönsberg entspringt der Schnakenbach. Er ist ein seltsames Gewässer. Am Fuß des Berges versickert Wasser
sein Wasser im Erdreich. Der Boden besteht nämlich aus Sand und wasserdurchlässigem Kalk. Erst nach 3 km kommt es wieder an die Oberfläche.
So versickern auch die reichlichen Niederschläge, die im südlichen Teutoburger Wald und in der oberen Senne fallen, im Sand und im
Kalkstein Darum gibt es hier keine Quellen und Bäche. Aber schließlich trifft das Wasser auf eine undurchlässige Mergelschicht. In dem Sand über dieser Schicht staut es sich. Weiter im Südwesten, wo
die Mergelschicht an die Oberfläche stößt, dringt es in vielen Quellen aus der Erde. Eine Unmenge Wasser liegt unter dem Sennerand. Das erkennt ihr an der großen Zahl der Bäche und Flüsse, die in
der Senne entspringen. Darunter sogar zwei größere Flüsse: die Ems und die Lippe.
Die Bielefelder erkannten früh, dass sich unter dem Sehnerand viel klares Trinkwasser befindet. Sie bohrten
darum im Laufe der Zeit über hundert Brunnen in der Senne. Diese Brunnen versorgen nicht nur die Großstadt Bielefeld mit ihren 173000 Einwohnern, sondern auch das Truppenlager Augustdorf,
Oerlinghausen-Süd, Lipperreihe und die Sennestadt mit Wasser.
Weil so viel Wasser aus der Senne gepumpt wurde, sank das Grundwasser. Darüber beschwerten sich die Sennebauem: Das Wasser fehlt uns.
Unsere Äcker und Wiesen trocknen aus und bringen schlechtere Ernten als früher. Wir wollen unser Wasser wiederhaben. Die Abwässer der Stadt Bielefeld müssen wieder in die Senne geleitet werden."
Die Bielefelder wollten zuerst nicht. Bielefeld liegt an der Nordseite des Teutoburger Waldes. Es kann seine Abwässer viel einfacher zur Werre hin ableiten. Schließlich musste die Stadt für viele
Millionen DM eine 24 km lange Rückleitung bauen. Ihre Eisenrohre sind'so groß, dass man hindurchkriechen kann. Auf der Karte könnt ihr die Leitung verfolgen. Bei Oerlinghausen führt sie in einem
Tunnel durch den Teutoburger Wald. Die Bielefelder Stadtwerke pumpen die geklärten Abwässer durch die, Rohre in die Senne zurück. Wiesen und Felder werden damit berieselt. Auch das geklärte Abwasser
enthält noch mancherlei Schmutz. Dieser Schmutz ist für die Pflanzen wertvoller Dünger. Darum wird auf den berieselten Feldern heute viel mehr geerntet als früher. Das Wasser versickert in dem
sandigen Untergrund. Wie ein Filter fängt der Sand alles auf, was noch an Schmutz in dem Wasser schwimmt, so dass es klar und sauber wieder in die Bäche gelangt. So ist beiden geholfen: dem
Großstädter und dem Sennebauern.
Die Bäche, die südlich des Teutoburger Waldes entspringen, fließen der Ems zu oder der Lippe, die in den Rhein mündet. Alle Wasserläufe
nördlich des Gebirges streben der Werre und somit der Weser zu. So scheidet der Teutoburger Wald das Wasser, das zum Rhein und zur Ems strömt, von dem Wasser, das zur Weser fließt. Wir nennen den
Teutoburger Wald deswegen eine Wasserscheide.
Während der Heideblüte wurde früher die Senne von vielen Wanderern besucht. Aber die Heideflächen werden immer spärlicher; immer mehr
müssen sie dem Menschen und seinen Werken weichen. Und doch ist die Senne auch heute noch ein lohnendes Wanderziel. Im Furlbachtal kann man seltene Pflanzen finden. Der Bach hat seinen Namen von den
Forellen, die sich in seinem klaren Wasser wohlfühlen. Das Furlbachtal steht wie das schöne Ölbachtal unter Naturschutz. Auch das Schopketal (Schopbieke = Schafbach) bei Oerlinghausen wird wegen
seiner Schönheit oft durchwandert.
Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Senne http://www.foerderverein-nationalpark-senne.de/ www.biostation-senne.de/ www.biologische-station-paderborner-land.de http://www.senne-portal.de/
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