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"Was ich euch vom Kalletal erzählt habe, gilt auch für das Exertal drüben im Osten. Durch einen langgestreckten Bergwall, der sich von Barntrup bis an
die Weser hinzieht, ist es vom übrigen lippischen Land getrennt. Auch dort hat man begonnen, Fabriken zu bauen. In Alverdissen, Bösingfeld, Asmissen, Silixen und Almena sind kleinere Betriebe entstanden. Trotzdem
müssen noch viele Arbeiter eine weite Strecke bis zu ihrem Arbeitsplatz fahren, die meisten nach Lemgo. Selbst in Bielefeld, Detmold und Hameln suchen Bewohner des Extertales ihren Verdienst.
Auch ins Extertal kommen im Sommer viele Erholungsuchende, sogar noch mehr als zu uns ins Kalletal. Im letzten Jahr waren es an die 7000. Sie haben es
etwas bequemer, zu ihrer Sommerfrische zu kommen, wenn sie kein eigenes Auto haben. Schon vor beinahe vierzig Jahren hat man eine Kleinbahn gebaut, die von Barntrup bis Rinteln immer dem Lauf der Exter folgt und
darum Extertalbahn heißt. Bach, Bahn und Straße ziehen nebeneinander den gleichen Weg. Bei einer Fahrt mit dieser elektrischen Bahn könnt ihr das ganze Tal in seiner Schönheit kennen lernen."
Die Rast ist zu Ende. Das war eine herrliche Schulstunde auf der Wiese vor Stocksmeiers Hof mit dem weiten Blick über Berge und Täler, und Opa
Stocksmeier war ein guter Lehrer. Mit einem fröhlichen Wanderlied nehmen die Jungen und Mädchen von ihm Abschied und wandern weiter ins Tal, von wo sie das Postauto in schneller Fahrt wieder nach Lemgo bringt.
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