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Das Schwalenberger Land

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So abgelegen wie Schwalenberg liegen auch die übrigen Dörfer des Südostens. Nur der Luftkurort Schieder bildet eine Ausnahme. Darum hat sich der Südosten auch nicht so recht entwickeln können. In hundertfünfzig Jahren hat sich die Einwohnerzahl des gesamten Gebietes nur verdoppelt, während sie zum Beispiel in der Stadt Lage in der gleichen Zeit auf das Vierzehnfache stieg.

 om Emmertal bei Schieder und Glashütte bis hin nach Rischenau und Elbrinxen erstreckt sich der 446 m hohe Bergrücken des Schwalenberger Waldes. Er ist oben ganz flach. Die reichlichen Niederschläge können deshalb nicht richtig abfließen. Auch dringen sie in den tonigen Boden nur sehr langsam ein. So entstand oben auf dem Berg ein Moor, "Mörth" genannt. Durch Entwässerungsgräben hat man dem Boden so viel Wasser entzogen, dass man den größten Teil des Moores mit Fichten bepflanzen konnte.

 Der 497 m hohe Köterberg ist die höchste Erhebung des Lipperlandes. Von seiner grasbewachsenen runden Kuppe aus, auf der fast immer ein tüchtiger Wind weht, hat man einen weiten Rundblick, im Westen bis zum Teutoburger Wald, im Norden und Osten bis zu den Gebirgen jenseits der Weser. Der Köterberg hieß früher Kötterberg, und so müsste er eigentlich noch heute heißen, denn er hat seinen Namen von den Köttern, den Kleinbauern unten im Dorf Köterberg, die immer auf der Bergkuppe ihr Vieh gehütet haben.

 Aufgaben:

1. Woher hat Schwalenberg seinen Namen?

2. Um das Jahr 13oo kam das Schwalenberger Land in den Besitz der  Edelherren zur Lippe. Sie führten als Wappen die Rose. Erkläre das Wappen des Kreises Detmold! Wo hast du es schon gesehen?

3. Ein Spruch am Giebel des Schwalenberger Rathauses lautet:

     WOL GEBRUKET BOS GEWICHT, STRAFT GOT AM JVNSTN         GERICHT!

Verstehst du das?

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Der Köterberg